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Träume werden wahr!

Aiaiai. Asche aus mein Haupt...

Erst einmal ein dickes danke, an all diejenigen, welche meinen Blog lesen und noch immer dabei sind, obwohl ich so lange nichts von mir hören lasse.

Ich kann euch sagen, das letzte halbe Jahr war so voll mit neuen Herausforderungen, Veränderungen und Projekten, dass ich einfach nicht zum Schreiben gekommen bin.


Ein kurzer Abriss, worum es in folgendem Beitrag gehen wird:

- Neuer Arbeitsplatz

- Neues Visum

- Masterarbeit

 

Neuer Arbeitsplatz


In meinem letzten Beitrag bin ich mit keinster Silbe auf meinen neuen Arbeitsplatz erwähnt. Im Beitrag Neue Wege beschrieb ich das Bewerbungsgespräch und dass ich zu einem zweiten Interview mit der Geschäftsleitung eingeladen wurde. Dieses Gespräch von ebenfalls auf Japanisch und online statt. Der Verantwortliche stellte mir Fragen, um nicht nur mein Japanisch zu testen, sondern auch um ein besseres Verständnis davon zu erhalten, ob der Beruf auch wirklich meinen Vorstellungen entspräche und mich in meinem Vorhaben, ein Ryokan in Deutschland zu eröffnen, unterstützt. Direkt nach dem Gespräch wurden mir die Konditionen und alles was ich wissen musste für meinen Umzug und wann ich anfangen würde zu arbeiten, zur Verfügung gestellt. Noch heute bin ich begeistert, wie reibungslos die Absprachen liefen. Als Datum für meinen Arbeitsbeginn wurde der 6.2.2022 festgelegt, was mir die Möglichkeit gab Vicky und José darum zu bitten, mir bei meinem Umzug zu helfen.



 

Neues Visum

Noch letztes Jahr im November begann ich mit den Vorbereitungen für mein japanisches Arbeitsvisum. Da ich von der Materie absolut keinen Plan hatte und auch jetzt immer noch sagen muss: "Das überlasse ich den Profis", nahm ich die Hilfe von einer japanischen Anwältin in Anspruch, welche sich auf das Thema spezialisiert hatte. Nach den ersten kostenfreien Konsultationen schrieb sie mir ein Angebot und wir begannen mit den Vorbereitungen. Da eine Visa-Beantragung in Japan bis zu drei Monaten dauern kann und mein Studentenvisum jedoch mit dem Beenden der Sprachschule ausläuft, war ich etwas unter Zeitdruck. Ich wusste, dass ich das Visum erhalten würde, doch im Hintergrund spielte immer noch das "Was wenn" eine leise Melodie. Nachdem ich um Weihnachten herum alle Unterlagen abgegeben hatte, hieß es nur noch warten.

An dieser Stelle geht mein Dank an die unbekannten Bearbeiter meines Visa-Antrages!! In nur 4 Wochen!! Was für japanische Verhältnisse sehr schnell ist, hatte ich mein neues Visum in der Tasche und konnte beruhigt mit den Vorbereitungen auf meinen Umzug fortfahren.

Nachdem der Kimono-Kontest am 22.01. beendet war, und ich ein paar Tage später mein Visum abholte, konzentrierte ich mich neben Taschen packen auch darauf meine Japanischkenntnisse im Bereich Hotelgewerbe aufzubessern. Ich las verschiedene Bücher, welche ich weiter unten für alle, die Interesse haben, verlinken werde, und lernte neue Vokabeln. Außerdem nahm ich, um mich für das Hotel-Spezial-Visum zu qualifizieren, welches ich brauche, um in allen Bereichen des Ryokans zu arbeiten (Restaurant und Co.), am sogenannten "Test zur Messung spezifischer Fertigkeiten" (特定技能測定試験) teil. Dieses Zertifikat, zusammen mit einem Arbeitsplatz in einem japanischen Hotel und einem Sprachzertifikat, berechtigten mich dazu, mich im Mai auf das genannte Hotel-Spezial-Visum zu bewerben.

Wenn ich den Prozess hier so niederschreibe, klingt das alles viel einfacher und unkomplizierter, als es eigentlich war. Ich hatte nicht nur Glück mit der Wahl meines Arbeitsplatzes, sondern auch mit den Menschen, welche mit auf meinem Weg durch die einzelnen Täler begleiteten. Mit Start August endete mein Arbeitsvertrag mit der Mutterfirma unseres Hotels, welche mich aus Legalitätsgründen angestellt hatte, damit ich mit meinem normalen Arbeitsvisum trotzdem schon arbeiten kann, und es begann mein Arbeitsvertrag mit dem Hotel Hakuunsou selbst. Seit dem bin ich im Restaurant mit eingesetzt, lerne Abläufe wie Zimmer-Kontrollen oder das Säubern der öffentlichen Bäder. Mit jedem Tag wachse ich und mein Erfahrungslevel steigt. In einem anderen Beitrag, welchen ich, wenn geschrieben, hier verlinken werde, gehe ich noch einmal genauer auf meinen neuen Arbeitsplatz ein.


 

Masterarbeit


Nicht alle, aber manche meiner Leser wissen, dass ich in Deutschland noch eingeschriebene Masterstudentin bin. Und nachdem ich es nun, ich weiß nicht wie lange, vor mir hergeschoben habe, entschied ich mich, vor inzwischen drei Monaten, mich endlich meinem Abschluss zu widmen. Sprachschule abgehakt, einigermaßen im neuen Beruf angekommen und damit wurde der Kopf langsam frei für Gedanken wie: "Erst noch offene Projekte beende, bevor neue angefangen werden!" . Ich arbeitet meine Forschungsfrage aus, verfasste mein Abstrakt und meldete am 12.7. meine Masterarbeit an. Ich bin so dankbar, dass meine Hochschule (Merseburg) so flexibel auf den Umstand reagierte, dass ich die Arbeit von Japan aus anmelde, in Japan schreibe und auch von Japan aus verteidige. Ich weiß dieses große Entgegenkommen sehr zu schätzen.

Nachdem mit meinen Professoren alles abgesprochen war, begann ich mit dem Schreiben selbst und habe noch bis zum 12.10. Zeit. Dann ist auch diese Kapitel in meinem Leben abgeschlossen und ich kann damit beginnen, mich nach neuen Projekten umzuschauen.


 

Wie es weiter geht...


Diesen Monat wird mein Fokus auf der Fertigstellung der Masterarbeit liegen und ich werde ab dem 13.9. wieder Kimono Unterricht in Ginza, Tokyo nehmen. Ich gebe mit Mühe einmal pro Woche einen Beitrag zu schreiben, damit ich so langsam aber sicher meine Liste von Texten die ich noch schreiben möchte, abarbeite.

Freut euch also auf wöchentliche Updates, welche hauptsächlich Themen aus dem letzten Jahr umfassen werden.

Ich freue mich, wenn ihr den Blog mit allen Japan-Interessierten teilen würdet, die ihr kennt und wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, abonniert gern den Newsletter hier unten.




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