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Mein Weg

Im letzten Beitrag ging es um die Frage:


Was ist mein Weg und wie gehe ich ihn?


Habe ich darauf inzwischen eine Antwort gefunden?


Vielleicht.


Was ich aber mit Sicherheit sagen kann: Das Leben hat mir Menschen an die Seite gestellt, die mich in dem unterstützen, was mich begeistert, was mich antreibt und was meine Augen leuchten lässt. Menschen, die von meinen Fähigkeiten berührt sind und das Potenzial in mir nicht nur sehen, sondern mir Türen öffnen, damit ich es auch wirklich leben kann.


Im heutigen Blogpost möchte ich euch einen Einblick in das geben, was sich mit dem Ende des letzten Jahres und dem Beginn des neuen Jahres in meinem Leben bewegt hat.



Ende November ging es für mich nach 3,5 Jahren zum ersten Mal wieder nach Deutschland. Es war unglaublich schön, meine Familie endlich wieder in die Arme schließen und Zeit mit ihr verbringen zu können.


Insgesamt hatte ich mir sechs Wochen vorgenommen: fünf Wochen in Deutschland und eine Woche in der Schweiz, um Freunde zu besuchen.


Gleichzeitig hätte ich nicht gedacht, dass es für mich so schwer sein würde, mich in dem Land aufzuhalten, in dem ich geboren und aufgewachsen bin.


Ja, es war schön, alle wiederzusehen. Und doch habe ich immer deutlicher gespürt, dass ich mich dort nicht mehr wirklich wohl und auch nicht mehr zu Hause fühle.


Während meiner Zeit in Deutschland habe ich Vorträge über mein Leben in Japan gehalten, Teezeremonien angeboten, die ich auch in diesem Mai wieder mitbringen werde, und mich vor allem in meiner kleinen Familienblase bewegt.


Gerade das hat mich wieder mit Menschen in Verbindung gebracht, die nicht nur meine Begeisterung für Japan teilen, sondern mit denen sich echte Gespräche, neue Kontakte und wundervolle Möglichkeiten für die Zukunft ergeben haben.



Fünf Wochen voller schöner Begegnungen also — und trotzdem blieb da in einer Ecke meines Herzens Heimweh nach Japan.


Rückflug


Über die Schweiz ging es dann wieder zurück nach Hause.

Dort wurde ich von einer lieben Freundin abgeholt, und mit meiner Rückkehr begann zugleich ein neuer Lebensabschnitt: neue Partnerschaften, neue Ideen und neue Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung.


Im Januar begann ich, mich Schritt für Schritt aus meinem bisherigen Anstellungsverhältnis zu lösen und mehr auf eigenen Beinen zu stehen. Ich knüpfte Verbindungen zu Bekannten in Kyoto und trat mit Menschen in Kontakt, die — genau wie ich — in der Teezeremonie ihre Leidenschaft gefunden haben.


Durch meine eigenen Bemühungen und auch durch die Kontakte meines Lebenspartners kamen schließlich weitere Verbindungen in mein Leben, mit denen ich inzwischen Touren führe, Teezeremonien veranstalte und mir Stück für Stück meine Selbstständigkeit aufbaue.


Auf diesem Blog möchte ich nun anfangen, noch mehr über Teezeremonie, Kimono, Geschichte und Kultur zu schreiben. Ich möchte euch mitnehmen in eine verborgene Welt, die im deutschsprachigen Raum meines Erachtens noch viel zu wenig beleuchtet wird.



Für alle, die sich für Japan interessieren, für die Kultur hinter den Kulissen und für echte, authentische Erlebnisse, soll dies hier ein Ort zum Austauschen, Träumen, Recherchieren und Fragenstellen werden.


Und wer bereits eine Reise nach Japan plant und Lust hat, das Land jenseits von Kyoto und den ausgetretenen Pfaden zu erleben, ist herzlich willkommen in meinen Workshops und Erlebnissen.



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